Gasanalysatoren der GA-Serie
#1 Weltweite Topklasse: Gas Analyzer für höchste Messgenauigkeit
Echtzeit-Messung für maximale Kontrolle und Effizienz
Produkte der Serie
Individuell anpassbar an Ihre Bedürfnisse
Was ist ein Gasanalysator – und welcher passt?
Ein Gasanalysator bestimmt fortlaufend, welche Gase ein Gasgemisch enthält und in welcher Konzentration. Ein Gaswarngerät meldet die Überschreitung eines Grenzwerts. Ein Analysator nennt den Wert selbst, fortlaufend und in Volumenprozent, ppm oder mg/m³. Damit führen Sie den Prozess, sichern die Qualität und weisen Emissionen nach. Warnschwellen können Sie zusätzlich einstellen und auf die Relaisausgänge legen.
Welcher Analysator zu einer Messaufgabe passt, entscheidet sich an vier Fragen: Wie viele Komponenten müssen gleichzeitig erfasst werden? Welches Messprinzip greift bei diesen Gasen? In welcher Matrix wird gemessen — heiß, feucht, korrosiv? Und stationär oder mobil? Die GA-Serie deckt diese vier Achsen mit zehn Geräten ab.
Eine Komponente oder mehrere
Das GA210 ist ein Einzelgasanalysator: eine Komponente, ein klar umrissener Messbereich, entsprechend kompakt und wirtschaftlich. Das GA220 kombiniert mehrere Messprinzipien in einem 19"-Gehäuse — das Arbeitspferd für Emissionsüberwachung und komplexe Prozesse. Das GA320 liegt dazwischen und misst bis zu sechs infrarotaktive Gase.
Die Zahl der Messgaseingänge ist eine eigene Größe. Bis zu acht davon führen mehrere Messstellen an dasselbe Gerät, das sie programmgesteuert oder zyklisch durchschaltet. Acht Eingänge stehen also für acht Entnahmepunkte. Auch ein Einzelgasgerät kann sie nutzen.
Wir bestücken jedes Gerät mit den Sensoren, die Ihre Messaufgabe verlangt. Planen Sie heute eine Komponente und rechnen mit dreien, dann klären Sie am besten vorab den Ausbauweg. Diese Frage entscheidet später über die Kosten.
Das Messprinzip folgt dem Gas
Kein Verfahren deckt alles ab, deshalb kombinieren wir sie:
- NDIR für infrarotaktive Gase wie CO, CO₂, CH₄, SO₂ und NO — das Rückgrat der Prozess- und Emissionsmessung.
- Paramagnetische Messung für Sauerstoff. Unsere Zelle kommt ohne bewegliche Teile aus und ist deshalb unempfindlich gegen Vibrationen — ein Argument für den Einbau nahe an der Anlage.
- Zirkonoxid-Sensoren für Sauerstoff in heißen Gasen, typisch in der Feuerungsregelung.
- TDLAS als Laserverfahren für Methan, sehr selektiv und schnell.
- Wärmeleitfähigkeitsmessung für binäre Gemische, etwa Wasserstoff in Stickstoff.
- Elektrochemische Zellen dort, wo optische Verfahren an Grenzen kommen, beispielsweise bei H₂S.
Gaschromatographie und FTIR liegen außerhalb unseres Programms. Für viele Aufgaben trägt eine der oben genannten Methoden trotzdem, und dann schlagen wir sie vor. Welcher Fall bei Ihnen vorliegt, klären wir anhand des technischen Infobogens zu Ihrer Anfrage.
Warum unsere Analysatoren seltener Prüfgas brauchen
Über die Gesamtkosten entscheidet der laufende Betrieb. Unsere NDIR-Analysatoren beherrschen eine patentierte automatische Nullpunktkorrektur ohne Prüfgas. Das senkt den Wartungsaufwand, denn die Prüfgasversorgung entfällt. Sie sparen Beschaffung, Lagerung, Haltbarkeitsprüfung und Tausch der Flaschen. Andere Geräte korrigieren ihren Nullpunkt ebenfalls automatisch. Der Unterschied liegt bei der Flasche.
Die Zweistrahl-Vakuumreferenztechnik hält den Messwertdrift zwischen zwei Kalibrierungen in der Regel unter 3 % pro Jahr. Maßgeblich bleibt das Datenblatt des jeweiligen Geräts.
Dazu kommt die Auslegung auf Dauer: über 30 Jahre Gerätelebensdauer und eine Ersatzteilversorgung über 10+ Jahre.
Der Analysator ist nur das Ende der Messkette
Bei extraktiver Messung entnimmt eine Sonde einen Teilstrom, der aufbereitet werden muss, bevor er das Gerät erreicht. Feuchtes oder partikelbelastetes Messgas führt zu Kondensation im Analysator, verfälscht Werte und beschädigt Bauteile. Ein Messgaskühler der RCI-Serie senkt den Taupunkt auf 5 °C und die Restfeuchte auf 0,86 Vol.-%. Wer die Aufbereitung spart, spart am falschen Ende.
Stationär, mobil, oder speziell für Biogas
Das GA100 Portable ist akkubetrieben und für Messungen vor Ort gedacht. Für Biogasanlagen gibt es das BioBasic als Plug-and-Play-Gerät für CH₄, CO₂, H₂S, O₂ und H₂; es trägt Flammensperren zum Anlagenschutz, ist aber nicht ATEX-zertifiziert für Ex-Zonen. Für die Einspeiseüberwachung von aufbereitetem Biomethan stehen das BioBasic Biomethane, das GA220 Biomethan und der Biomethane TDLAS bereit.
Alle Geräte werden in Deutschland entwickelt und gefertigt.
Vorteile
Nullpunktkorrektur ohne Prüfgas
Unsere NDIR-Analysatoren korrigieren ihren Nullpunkt automatisch. Das Verfahren ist patentiert und kommt ohne Prüfgas aus. Sie sparen damit die Beschaffung, die Lagerung, die Haltbarkeitsprüfung und den Tausch der Flaschen. Die Zweistrahl-Vakuumreferenztechnik hält den Messwertdrift in der Regel unter 3 % pro Jahr. Die verbindlichen Werte stehen im Datenblatt des Geräts.
Acht Messstellen, ein Analysator
Ein Gerät nimmt bis zu acht Messgaseingänge auf. Es schaltet die angeschlossenen Messstellen programmgesteuert oder zyklisch durch. Acht Entnahmepunkte kommen damit mit einem Analysator aus. Auch ein Einzelgasgerät wie das GA210 nutzt diese Eingänge und misst seine Komponente an bis zu acht Orten.
30+ Jahre Lebensdauer, 10+ Jahre Ersatzteile
Ein Gasanalysator ist eine Investition auf Jahrzehnte. Wir entwickeln und fertigen unsere Geräte in Deutschland und legen sie auf über 30 Jahre Lebensdauer aus. Ersatzteile halten wir über 10 Jahre vor.
Häufige Fragen
Was ist ein Gasanalysator?
Ein Gasanalysator misst die Zusammensetzung eines Gasgemischs quantitativ — also nicht nur, ob ein Gas vorhanden ist, sondern wie viel davon. Die Werte werden fortlaufend ausgegeben und an die Prozessleittechnik übermittelt.
Was ist der Unterschied zwischen einem Gasanalysator und einem Gaswarngerät?
Ein Gaswarngerät überwacht Grenzwerte und schlägt Alarm; es dient dem Personen- und Anlagenschutz. Ein Gasanalysator misst kontinuierlich die Konzentration und liefert verwertbare Messwerte für Prozessführung, Qualitätssicherung und Emissionsberichte. Die beiden lösen unterschiedliche Aufgaben.
Welchen Gasanalysator brauche ich für meine Anwendung?
Das entscheidet sich an vier Fragen: wie viele Komponenten gleichzeitig gemessen werden, welches Messprinzip bei diesen Gasen greift, in welcher Matrix gemessen wird (heiß, feucht, korrosiv) und ob stationär oder mobil. Schildern Sie uns Ihre Messstelle — wir sagen Ihnen, welches Gerät passt, und auch, wenn keines von uns passt.
Wie viele Gase kann ein Gasanalysator gleichzeitig messen?
Das hängt von der Sensorbestückung ab. Das GA210 ist ein Einzelgasanalysator, das GA320 misst bis zu sechs infrarotaktive Gase, und das GA220 nimmt bis zu acht Messgaseingänge auf — weil sich in seinem Gehäuse mehrere Messprinzipien kombinieren lassen.
Welche Messprinzipien nutzt die GA-Serie?
NDIR für infrarotaktive Gase, paramagnetische Messung und Zirkonoxid-Sensoren für Sauerstoff, TDLAS als Laserverfahren für Methan, Wärmeleitfähigkeitsmessung für binäre Gemische und elektrochemische Zellen für Komponenten wie H₂S. Gaschromatographie und FTIR bieten wir nicht an.
Wie oft muss ein Gasanalysator kalibriert werden?
Üblich sind feste Intervalle mit Prüfgas. Unsere NDIR-Analysatoren beherrschen zusätzlich eine patentierte automatische Nullpunktkorrektur ohne Prüfgas, was die Prüfgasversorgung aus dem Wartungsplan nimmt. Die Zweistrahl-Vakuumreferenztechnik hält den Messwertdrift in der Regel unter 3 % pro Jahr; verbindlich sind die Angaben im Datenblatt.
Braucht ein Gasanalysator eine Messgasaufbereitung?
Bei extraktiver Messung praktisch immer. Feuchtes oder partikelbelastetes Messgas kondensiert im Analysator, verfälscht die Werte und beschädigt Bauteile. Ein Messgaskühler der RCI-Serie senkt den Taupunkt auf 5 °C und die Restfeuchte auf 0,86 Vol.-%.
Gibt es einen tragbaren Gasanalysator?
Ja, das GA100 Portable ist akkubetrieben und für mobile Messungen vor Ort ausgelegt — sofort einsatzbereit, ohne feste Installation.
Welcher Analysator eignet sich für Biogas und Biomethan?
Für Biogasanlagen das BioBasic als Plug-and-Play-Gerät für CH₄, CO₂, H₂S, O₂ und H₂. Es trägt Flammensperren zum Anlagenschutz, ist aber nicht ATEX-zertifiziert für Ex-Zonen. Für die Einspeiseüberwachung von aufbereitetem Biomethan stehen das BioBasic Biomethane, das GA220 Biomethan und der Biomethane TDLAS bereit.
Wie lange hält ein Gasanalysator von Fresenius Umwelttechnik?
Unsere Geräte sind auf über 30 Jahre Lebensdauer ausgelegt und werden in Deutschland entwickelt und gefertigt. Ersatzteile halten wir über 10+ Jahre vor.
Unsicher, welches Gerät passt?
Schildern Sie uns Ihre Anwendung — wir beraten Sie ganzheitlich und lösungsorientiert.




